Luiz Suarez erwirkt Regeländerung

Dijon: In einer Pressekonferenz vor der Wintertransferphase hat Luiz Suarez etwas über seinen Frust über die Vergangenheit gesprochen und dabei völlig überraschend eine Änderung an den Regularien ausgeplaudert.

Herr Suarez, wie bewerten Sie aktuell ihre sportliche Situation?
Besser als zuvor, aber auch nicht wirklich gut. Viel zu oft nimmt mir dieser Fußballlegastheniger Jerome den Raum oder die Einsatzzeit weg. Aber der Trainer scheint ihn zu lieben, obwohl er der lebende Ballverlust ist. Von mir bekommt der keinen Pass, allerhöchstens schieße ich den mal unglücklich an.

Sie hätten um ein Haar bei Dijon nicht spielen dürfen, wie kam es dazu?
Ja das ist eine peinliche Geschichte. Neururer scheint auf dem Feld ein Taktikfuchs zu sein, in Sachen Management kann würde ich da jedes Milchmädchen ihm vorziehen. Der hat doch tatsächlich, obwohl es das Budget nicht hergab, 2,87 Millionen für ein Mittelfeldtalentlein gezahlt. Wenn da der barmherzige Herr Daum nicht noch spontan einen Rettungsdeal gemacht hätte, wäre mein Platz wieder auf der Tribüne gewesen.

Die Liga hätte Sie also gesperrt?
Ja und das schon zum zweiten Mal in diesem PES-Teil. Erst in der ersten Saison hat der Manager meines Ex-Vereins sein Budget überzogen. Die Liga gab ihm dann ein bißchen Welpenschutz weil er ein Neuling war, aber zur Rückrunde konnte er das nicht ausgleichen und somit saß ich die halbe Saison auf der Bank. Ohne Mich ist natürlich auch das Niveau der ganzen Liga gesunken.

Sie scheinen nicht viel von Ihrem neuen Trainer zu halten?
Doch, aber nur auf dem Platz. Er kann eben mit Geld nicht umgehen, obwohl das mittlerweile sehr leicht ist. Bei der Budgetplanung wird sogar extra das „Maximale Gebot“ ausgebgen, dass aufzeigt, wie hoch man Maximal für den nächsten Spieler bieten darf.  Dabei ist es nicht das erste Mal, dass dies passiert. Letztes Jahr musste Ibrahimovic seinen Verein verlassen. Aber so kennt man Neururer. Er umgibt sich mit Frauen, lebt in Saus und Braus, und wenn die Kasse plötzlich leer ist, ist er traurig und versucht es mit Protestvideos oder Paragraphenreiten. Dabei müsste er sich eigentlich Eder Valencia entschuldigen, dass der jetzt in Usbekistan kicken muss. In mir hat das großes Mitleid ausgelöst und ich musste Handeln. Die meisten Spieler würden lieber arbeitslos sein als in Tashkent zu spielen.

Wie sah das genau aus?
Ich habe mich mit der Ligaleitung getroffen und wir kamen zu dem Entschluss, dass man zumindest Topspielern anderen Draftspielern das Spielen erleichtern muss. Wenn die Vereinsführung am Transfermarkt mist baut und sich verkaluliert darf das nicht Auswirkungen auf die Gesammte Saison haben. Bei den starren Transferregelungen war ein herausziehen aus einer Pleite kaum möglich. Wir kamen daher zu dem Entschluss, dass so etwas wie letzte Saison nicht wieder passieren darf und deshalb müssen Transfers erleichtert werden. Konkret darf jeder Verein jetzt in der Winterpause drei Spieler entlassen und so sich etwas Handlungsspielraum verschaffen. Natürlich muss am Ende der Transferphase wieder der Mindestkader erfüllt sein. Die Entlassungen sind nur vor der Free Agency möglich, damit andere Vereine direkt wieder um diese Spieler bieten können.

Haben Sie keine Angst, dass diese Aussagen für Sie Konsequenzen im Training haben?
Bei Neururer? Ich bitte Sie, da machen wir sowieso nur Waldlauf und Zirkeltraining. Außer bei Jerome, der bekommt noch „Privatunterricht“.

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